Pilzzuchtworkshops im Juni

Pilzzuchtworkshops im Juni

Im Juni ist es wieder so weit, Uwe gibt wieder seine legendären Pilzzuchtworkshops. Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr den Einsteiger- oder den fortgeschrittenen Workshop (oder natürlich auch beide) mitmachen wollt.

Der Einsteigerworkshop findet am Samstag, den 9.6. um 11 Uhr statt. Hier lernt ihr von Grund auf eine Menge über Pilze und darüber wie ihr sie züchten könnt. Am Ende des Workshops habt ihr eure selbst geimpfte Pilzbag, von der ihr einige Wochen später eure ersten eigenen Pilze ernten könnt.

Der Workshop für Fortgeschrittene findet eine Woche später am 16.6. statt. Hier lernt ihr mehr über die Labormethoden zur Pilzzucht, wie zum Beispiel das Herstellen eines Sporenabdrucks oder das Züchten von Pilzmyzel auf Agarplatten.

Beide Workshops kosten jeweils 35€. Wollt ihr beide zusammen besuchen, so reduziert sich der Preis auf insgesamt 65€.

Wer teilnehmen möchte meldet sich verbindlich per Email bei julia.krayer@umsicht.fraunhofer.de an.

Makerfaire Ruhr

Makerfaire Ruhr

Wie einige von euch sicherlich bei Instagram (dezentrale_dortmund) verfolgt haben, waren wir auch dieses Jahr auf der Makerfaire Ruhr in der DASA. Viele verschiedenste Maker, Künstler und Entwickler und Tüftler zeigten vor Ort ihre Ergebnisse. Hier und dort fuhr auch mal ein Roboter vorbei.
Auch die Dezentrale hatte einiges zu zeigen. Uwe hat diesmal an zwei Tagen Pilzzuchtworkshops gegeben und einige glückliche Besucher mit ihren eigenen Starterpacks nach Hause geschickt. Mit dabei waren auch Chris und Norman von Die Materialisten, die den Farmbot präsentiert haben, der auf Innovative Citizen 2017 im Workshop entstanden ist. Die Idee von der Sonnenliege aus dem Roboter bei der Gartenarbeit zuzuschauen hat einige von euch begeistert.

Ganz besonders spannend waren aber die Projekte von euch lieben Besuchern, die wir ausstellen durften! Es gibt viele Menschen mit unzähligen Ideen im Kopf und ein paar davon haben sich in der Vergangenheit zu uns in die Dezentrale verirrt. Genau diese Projekte haben wir auf der Makerfaire ausgestellt und konnten so den ein oder anderen Besucher motivieren, bald die eigenen Ideen umzusetzen. Wer demnächst bei uns vorbeischaut und was dabei so alles entsteht, das werden wir euch natürlich berichten! Schaut also regelmäßig auf Facebook, der Homepage oder bei Instagram (dezentrale_dortmund) vorbei. Vielleicht habt auch ihr ein Projekt im Kopf, bei dem wir euch helfen können? Lasst es uns wissen!


Foto: Elena Blazquez


Foto: Julia Krayer


Foto: Elena Blazquez


Foto: Elena Blazquez


Foto: Christopher Zehn

Materialentwicklung aus biologischen Abfällen

Materialentwicklung aus biologischen Abfällen

Gastbeitrag von Elena Blazquez

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der Folkwang Universität der Künste hatte ich die Möglichkeit, die Dezentrale als Arbeitsplatz zu nutzen. Thema meiner Arbeit war die Materialentwicklung aus biologischen Abfällen, welche zukünftig zu einer verwertbaren Ressource werden sollen. In der heutigen Zeit, die von Wegwerfartikeln und daraus entstehenden Plastikstrudeln in den Ozeanen geprägt wird, ist es meiner Meinung nach unerlässlich, vorhandene (Abfall-)Ressourcen zu nutzen und Produktkreisläufe geschlossen zu halten.

Abfall organischer Herkunft bringt bereits wichtige Eigenschaften für eine Strukturbildung mit, er besteht unter anderem aus den Stoffen Cellulose, Lignin, Stärke oder Kalk.

Der Fokus des Projektes lag vorerst auf dem Herstellungsprozess des Materials:

das Vorsortieren, Reinigen und Zerkleinern der Abfälle und vor allem das Kreieren der richtigen Rezeptur. Neben den zerkleinerten Obst- und Gemüseabfällen und den pulverisierten Eierschalen sind weitere Inhaltsstoffe wie Glycerin, Essig und Speisestärke, die zur Bindung des Materials beitragen, verwendet worden. Faktoren wie Hitze und Krafteinwirkung haben ebenfalls Einfluss auf die Beschaffenheit des Materials. In dem Wärmeschrank der Dezentrale konnte ich das Material schließlich mehrere Tage trocknen.

Das Projekt umfasst eine Materialstudie und eine Produktlösung. Entstanden ist am Ende der Arbeit ein multifunktionales Einweggeschirr. Nach Gebrauch kann dieses als Pflanztopf verwertet werden und wird dadurch Teil des biologischen Kreislaufes. Das Material besteht ausschließlich aus natürlichen Grundstoffen und ist demnach biologisch abbaubar.

Die Dezentrale hat mir während der Experimentier- und Entwicklungsphase nicht nur die nötigen Geräte und einen Raum zum Arbeiten geboten, sondern auch einen ständigen Austausch mit netten Menschen, die mir viel Input und Ideen gegeben haben.

Fotos von: Paula Hildebrand, Elena Blazquez

Liebe Freunde, Liebe Gäste,

wir bauen zur Zeit die Dezentrale um, daher sind wir den Januar über geschlossen. Nutzt die Zeit und überlegt euch spannende Projekte, die ihr mit uns umsetzen wollt. Wir freuen uns auf euch! In dringenden Fällen schreibt eine Email an Julia: julia.krayer@umsicht.fraunhofer.de